Hartz IV

Eigentlich gehört Hartz IV thematisch zum Sozialrecht. Ich führe es hier besonders auf, weil es nach meiner Erfahrung viele gibt, die wegen kleiner Unstimmigkeiten – die für sie jedoch finanziell viel bedeuten – den Weg zum Anwalt scheuen. Aber auch größere Differenzen mit dem Jobcenter, zum Beispiel, was die Frage angeht, ob und wann jemand den gemeinsamen Haushalt verlassen hat, oder ob jemand nicht so mitwirkt, wie es das Jobcenter verlangt, gehen oft zu Lasten des „Kunden“ aus, weil er sich sagt, dass es zu viel kosten würde, das überprüfen zu lassen.


Doch wird hier in der Regel, wenn es nicht schon nach meiner ersten Einschätzung aussichtslos ist, Prozesskostenhilfe gewährt, und über die Anwaltskosten brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen. Die Gegenseite hat keinen Anwalt, und Gerichtskosten fallen eh nicht an.


Wenn Ihnen ein Bescheid des Jobcenters oder der Grundsicherung nicht geheuer ist, senden Sie mir bitte den vollständigen Schriftverkehr. Sagen Sie mir, was Sie daran nicht konkret nicht verstehen. Zwar nehme ich keine Generalüberprüfung vor, aber ich werde Ihr Unwohlsein mit dem Bescheid unter allen erdenklichen rechtlichen Gesichtspunkten prüfen. Dafür stelle ich Ihnen nichts in Rechnung. Sehe ich Erfolgsaussicht, lege ich für Sie Widerspruch ein und beantrage für evtl. gerichtliche Schritte Prozesskostenhilfe.



Immer häufiger stellt sich die Frage, was man bei psychischen Problemen die länger andauern als der Krankengeldzeitraum oder die jemand hat, der mangels vorheriger Arbeit noch nicht die Wartezeiten für eine Reha der Rentenversicherung  erfüllt hat, am besten tun kann, um den Einwand, nicht für die Arbeitsvermittlung zur Verfügung zu stehen, zuvor zu kommen. Es wird zwar Hartz IV als Sozialleistung gewährt, aber in Wahrheit bedürfte es einer passend auf Sie zugeschnittenen Beratung im Hinblick auf eine Förderung in Richtung Arbeitsleben oder Aus/Fortbildung, die Ihnen gerecht wird. Auch hier helfe ich gerne.